Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Teterow St. Peter und Paul
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Christvesper

Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.

Lk 2,10b.11

Ökumenische Christvesper der Kirchen in Teterow

am 24. Dezember 2020 ab 16.00 Uhr abrufbar

Das Evangelium für die Christvesper steht bei Lukas im zweiten Kapitel:

 

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das judäische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, darum dass er von dem Hause und Geschlechte Davids war, auf dass er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie daselbst waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

 

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

 

Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen. Da sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über die Rede, die ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

 

Lk 2,1-20

Gebet für die Christvesper

Gott, Du Neugeborener, Ewiger.

 

„Fürchtet Euch nicht!“
Immer wieder sagst du das.
366 Mal in der Bibel – für jeden Tag und für einen extra.
Mit Engels- und Prophetenzungen.
Durch Freundinnen und Nachbarn.
Den Familien.
An festlich gedeckte Tische und in stille Zimmer.

 

„Fürchtet Euch nicht“,
das sagst du auch den Kranken. In die Pflegestationen.
In die Kreißsäle und unter die Beatmungsgeräte.
Du sagst es im Abstand und in der Sorge.
Und trotzdem ist die Angst manchmal stärker.
In Parlamente und Kirchengemeinderäte sagst du es,
in Streit und Verzweiflung und Bitterkeit.

 

„Fürchtet Euch nicht!“
Was für ein Jahr, Gott.
Besonders nötig war´s und ist es, dies:„Fürchte dich nicht".
Du sagst es
für den Tag und die Nacht,
bis zum Morgen.
Denn du weißt: Wir fürchten uns.

 

„Fürchtet Euch nicht!“
Der Engel hat es gesagt.
Die Hirten fürchteten sich sehr.
Aber dann sind sie losgegangen.
Und haben es weitererzählt.
Wir erzählen es bis heute.

 

Gott, du Heiliger,
wir hören auf die Erzählungen deiner Geburt.
Kriechen in die Falten vom Mantel deiner Mutter.
Riechen das Stroh, das die Geschichten dir unterschieben.
Du bist da. Immer neu. Wirst geboren.
In uns. In dieser wirren Welt.
Bleibst.

 

Gott, du Treuer,
wir feiern das immer Gleiche. Und das immer Neue.
In dir. Mit dir.
Was schwer ist, darf schwer sein und wird leicht.
Was auf dem Herzen liegt, hat in deiner Krippe Platz.
So soll es sein.
So wird es sein!

 

Amen.

Wochenlied: Vom Himmel hoch

EG 24

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EG 396

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Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen