Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Teterow St. Peter und Paul
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Auf unserer Internetseite informieren wir Sie über Veranstaltungen und Neuigkeiten unserer Kirchengemeinde im Herzen Mecklenburgs. Wir hoffen, es ist etwas für Sie dabei und freuen uns auf Ihren Besuch in der Kirche St. Peter und Paul zu Teterow!

Reminiszere

25. Februar 2024

Wochenspruch

Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin,

dass Christus für uns gestorben ist,

als wir noch Sünder waren.

Andacht der Kirchen in Teterow

Liebe Freundinnen und Freunde von St. Peter und Paul! Liebe Brüder und Schwestern!

Heute schreibe ich Ihnen, Vikarin Lena Westendorff. Für mich bricht nun der elfte Monat meines Vikariats in Teterow an. Viele von Ihnen haben mich schon in der Gemeinde erlebt. Auf weitere Begegnungen freue ich mich in diesem Jahr. Der erste Monat ist bereits um. Wie haben Sie die letzten Wochen verbracht? Sind Sie gut im Jahr 2024 angekommen? Ich merke, wie schnell mich der Alltag wieder eingeholt hat und die Besinnlichkeit der Weihnachtszeit verflogen ist. Alltag ist wichtig. Im täglichen Allerlei geordnete Verhältnisse zu haben, hilft. Man kann sich aber auch darin verlieren. Deswegen ist es gut hin und wieder mal die Bremse zu betätigen. Meine Gedanken dazu habe ich Ihnen aufgeschrieben.


Die Reifen quietschen. Der Sicherheitsgurt drückt mich unangenehm in den Sitz. Vollbremsung. Gerade noch rechtzeitig kommt mein Auto vor dem Rehwild zum Stehen. Das Tier guckt kurz in meine Richtung und springt dann von der Straße. Völliger Stillstand. Durchatmen. Ich rücke meinen Gurt zurecht und fahre ich weiter. Jetzt nehme ich die Welt um mich herum anders war. Intensiver. Aufmerksamer. Wie gut, dass ich gelernt habe, eine Vollbremsung zu machen. Sie war damals Bestandteil meiner Fahrstunden. Man muss die Vollbremsung üben, damit man im Ernstfall wirklich ganz zum Stehen kommt. Je öfter man es macht, desto schneller bringt man das Auto in den Stillstand. Der Bremsweg wird kürzer, die Gefahr geringer. Auch der Schreck vorm ruckartigen Stehenbleiben lässt nach. Im Straßenverkehr mache ich eine Vollbremsung, wenn Gefahr in Vollzug ist. Wenn es keine andere Möglichkeit gibt. Und auch in meinem Leben sind es meist die extremen Fälle wie Krankheiten, die mich zu einer Vollbremsung drängen. Dann bin ich gezwungen, alles ruhen zu lassen, was mich sonst beschäftigt und muss schauen, was da auf der Straße meines Lebens ist. Warum nicht auch im Leben, die Vollbremsung regelmäßig üben? Sozusagen als bewusstes Wahrnehmen meiner Umgebung. Nach der Vollbremsung sieht alles anders aus: Ich nehme mich aus allem Trubel heraus und versuche, zur Ruhe zu kommen. Wie sieht die Welt um mich herum aus? Wie geht es den anderen Menschen in meiner Nähe? Wo will ich hin? In einer Zeit und Gesellschaft, die von Hochgeschwindigkeit geprägt ist, passt eine Vollbremsung nicht rein. Sich genug Pausen und Erholungszeiten zu gönnen, ist schwer. Ständig folgt ein Programmpunkt auf den nächsten. Immer neue Nachrichten und Informationen nehmen in Anspruch. To-do-Listen wollen erledigt werden. Sich davon zu lösen, ist eine Herausforderung. Und doch sind geplante Vollbremsungen wichtig. Ein freier Tag die Woche, ein kleiner Moment der Stille haben große Auswirkungen auf unser Wohlbefinden. Es hilft, die Bilder noch einmal vorbeiziehen zu lassen, das Erlebte zu „verkosten“, abzubremsen. „In Stillsein und Vertrauen ist eure Stärke“, schreibt der Prophet Jesaja. Nicht durch hastige Unternehmungen oder ängstliches Zappeln, schaffen wir in unserem Leben Sicherheit, sondern durch heilsame Unterbrechungen. Aus ihnen erwächst Kraft, sich anderen zuzuwenden und sich zu engagieren. Für mich ist eine solche Unterbrechung das Gebet. Ich halte inne und bringe vor Gott alles, was mir auf dem Herzen liegt. Das Gespräch mit ihm richtet mich aus. Jeden Tag aufs Neue. Vor allem aber sonntags suche ich seine Nähe im Gottesdienst – das ist meine geplante Vollbremsung für die Woche.

 

Bleiben Sie GOTT befohlen!

Ihre Vikarin Lena Westendorff

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Gottesdienst

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