Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Teterow St. Peter und Paul
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Auf unserer Internetseite informieren wir Sie über Veranstaltungen und Neuigkeiten unserer Kirchengemeinde im Herzen Mecklenburgs. Wir hoffen, es ist etwas für Sie dabei und freuen uns auf Ihren Besuch in der Kirche St. Peter und Paul zu Teterow!

Andacht der Teterower Kirchen 

Achter Sonntag nach Trinitatis

am 7. August 2022 ab 10.00 Uhr abrufbar

Liebe Freundinnen und Freunde von St. Peter und Paul! Liebe Brüder und Schwestern!

an Pfingsten weht ein besonderer Wind. Ein Geistwind, der einiges durcheinander bringt (zumindest für die, die festgefahren sind). Es ist ein besonderer Geistwind für uns. Der Geist der bei allem, was getan wird, den Willen GOTTES vollzieht. Der Geist, der lebendig macht und nicht verurteilt, richtet oder verdammt. Er lässt uns spüren, dass GOTT eher daran liegt aufzubauen, statt zu richten. Aber, was heißt das? Es heißt einmal, dass wir uns sicher sein dürfen, dass GOTT denen seinen Geist schenkt, die ihn darum bitten, immer wieder, täglich von Neuem. Zum anderen heißt es, dass wir nicht heimzahlen, rächen oder niedermachen sollen, sondern erbauen. Wer Leben für sich will, soll auch für andere Leben suchen und geben. Gerade vor dem Hintergrund, dass nun viele Menschen aus der Ukraine Schutz und Hilfe bei uns suchen, trägt der Pfingstwind eine Aufgabe in unsere Gemeinden: Lebenshilfe. Jesus hat es vorgemacht, gegen alle Widerstände. Dass der Pfingstwind gegen alle Widerstände weht, davon erzählt auch die folgende Geschichte von M. Holthoff, die ich Ihnen gerne mit in diese Tage geben möchte. Sie ist überschrieben mit dem Titel „Eine nicht ganz ernste Geschichte“:

 

In einer kleinen sizilianischen Bergstadt war ein Pastor, der seiner Gemeinde die großen Geheimnisse Gottes gern sichtbar machen und handgreiflich nahe bringen wollte. Er hatte viel Phantasie dabei. Und so erlebte es die staunende Gemeinde an jedem Pfingstfest, dass nach der Verlesung der Pfingstgeschichte hinter dem Altar eine weiße Taube aufflog. Und wem sich diese Taube auf die Schulter oder gar auf den Kopf setzte, dem, so hieß es, sei in diesem Jahr eine besondere Erleuchtung durch den Heiligen Geist gewiss. Natürlich wussten die Leute, dass der Pastor dem Küster die Anweisung gegeben hatte, sich mit der Taube in der Hand hinter dem Altar zu verbergen und diese Taube am Ende der Pfingstgeschichte in die Luft zu werfen – aber es war trotzdem immer wieder ein mit Spannung erwarteter Moment, und das Staunen war in jedem Jahr dasselbe. Wo würde die Taube diesmal landen, welches Wunder würde der Heilige Geist in diesem Jahr bewirken?

 

Denn es hatte sich auf diese Weise schon manches Wunder angekündigt. Vor einigen Jahren war die Taube dem Lehrer auf die Schulter geflogen, und der hatte danach ein geistvolles Buch geschrieben. Einmal hatte sie sich dem jungen, eingebildeten Grafen auf den Kopf gesetzt, und der ließ auf eigene Kosten eine neue Wasserleitung für die Stadt bauen, die „Wasserleitung des Heiligen Geistes“, wie sie jetzt hieß. Und in einem Jahr war die Taube auf den Schultern des zwielichtigen, undurchsichtigen Verwalters des städtischen Armenhauses gelandet, und der hatte daraufhin den Entschluss gefasst, mit den Geldern, die er unterschlagen hatte, einen Kinderspielplatz zu bauen. Es war also immer spannend und zukunftsträchtig, was am Pfingstfest mit der Taube geschah.

Dann bekam die Gemeinde jedoch einen jungen, modernen Pastor aus dem Norden. Der hielt nichts von solchen spektakulären Aktionen und von dem Aberglauben, der für die Gemeinde damit verbunden war. Doch so sehr er auch gegen diesen Unfug wetterte und sich über den Aberglauben lustig machte: Er wagte an Pfingsten dann doch nicht, die weiße Taube einfach abzuschaffen. Er hatte sich – wie er meinte – eine Übergangslösung ausgedacht: An diesem Pfingstfest sollten alle Fenster und Türen der Kirche weit geöffnet bleiben, denn wenn die Taube, wie er hoffte, den Weg in die Freiheit nehmen würde, statt sich einem Gottesdienstbesucher auf Kopf oder Schulter zu setzen, würde sich dieser unsinnige Brauch von selber in Luft auflösen.

 

Natürlich waren alle Gemeindemitglieder gespannt, was an diesem Pfingstfest geschehen würde. Die Kirche war noch voller als sonst. Gespannt warteten alle auf das Ende der Pfingstgeschichte. Die Taube flatterte wie jedes Jahr hinter dem Altar hervor. Sie flog drei Runden durch die Kirche, vom Pastor und der Gemeinde gespannt mit den Augen verfolgt. Was würde sie tun? Sie ignorierte die geöffneten Fenster und Türen, flog immer niedriger – und setzte sich just dem neuen jungen Pfaffen auf die rechte Schulter. Dem war das sehr peinlich, die ganze versammelte Gemeinde aber wusste sich vor Freude kaum zu halten und applaudierte lange vor Begeisterung. So kann es gehen, wenn man dem Heiligen Geist zu wenig zutraut. Und ich bin mir sicher, dass auch der neue junge Pastor in der Geschichte im Jahr darauf irgendetwas geistvolles, Gutes getan hat, und dass seine Stellung in der Gemeinde fortan vielleicht etwas besser wurde. 

 

Bleibt GOTT befohlen und gesund.

Euer Pastor Alexander Lemke 

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Gottesdienst

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Unter deinem Schirmen / bin ich vor den Stürmen / aller Feinde frei. / Laß den Satan wettern, / laß die Welt erzittern, / mir steht Jesus bei. / Ob es jetzt gleich kracht und blitzt, / ob gleich Sünd und Hölle schrecken, / Jesus will mich decken.

 

EG 396

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Verlag am Birnbach - Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen